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Atemschutz beim heimwerkern – Bei welchen Tätigkeiten muss man sich schützen?

In manchen Arbeitsbereichen sehen wir es als selbstverständlich an, dass die Atemwege ausreichend geschützt werden müssen. Wenn man bei der Feuerwehr tätig ist und den Brand in einem Wohnhaus löschen muss, ist klar, dass eine Atemschutzmaske zwingend notwendig ist. Wir man im Krankenhaus von einem Arzt operiert oder von einer Schwester dafür vorbereitet, ist klar, dass diese einen Mundschutz tragen, um sich vor Bakterien und Keimen zu schützen. Doch bereits bei den einfachsten Tätigkeiten im Haushalt oder Handwerk können Gefährdungen entstehen, die zu erheblichen gesundheitlichen Erkrankungen führen können.

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1. Reinigung
Es beginnt bereits beim Säubern einer stark verstaubten Garage. Während Sie den Boden fegen, wirbeln Sie bereits eine große Menge an Staub auf, die ihre Lunge ungeschützt einatmet. Auch bei der Verwendung chemischer Reinigungsmittel atmen Sie gefährliche Dämpfe ein. Des Weiteren werden Ihre Augen von solchen Mitteln extrem gereizt.

2. Schleifen
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein elektrisches Schleifgerät zu verwenden. Zum Beispiel, um alte Lackschichten von einem Möbelstück oder einem Karosserieteil Ihres Autos zu entfernen. Nun entsteht während dieser Tätigkeit jede Menge feiner Schleifstaub, den man vielleicht gar nicht wirklich bemerkt. Doch auch hier setzten Sie Ihren Körper beim Atmen einer Gefahr aus.

3. Lackieren
Bei Lackierarbeiten werden vor allem die Bereiche des Körpers angegriffen, die einen hohen Nervengewebeanteil haben. Dazu gehören zum Beispiel das Gehirn, das Knochenmark, Samen- und Eizellen sowie der Fötus einer schwangeren Frau. Beim Atmen der Dämpfe gelangen die Giftstoffe in die Lunge und gehen von hier in den Blutkreislauf über. Auch über die Augen können durch den entstehenden Sprühnebel gefährliche Gase und Dämpfe aufgenommen werden. Sogar der Kontakt der Farbe mit der menschlichen Haut kann gesundheitliche Folgen haben.

4. Schweißen
Dass man beim Schweißen die Augen vor den entstehenden Funken schützen sollte, wissen die Meisten. Doch wussten Sie auch, dass ein Atemschutz notwendig ist? Es entstehen nämlich Gase, Rauch- und Staubpartikel. Zum Beispiel können Kohlenmonoxid oder Eisenoxide freigesetzt werden. Somit können sowohl die Atemwege als auch verschiedene Organe angegriffen werden.

5. Löten – Bohren – Fräsen – Drehen
Bei all diesen Tätigkeiten entsteht Feinstaub. Und je feiner dieser ist, desto tiefer dringt er in die Lunge ein. Es kann zu schweren Erkrankungen von Atemwegen und Organen kommen, während Feinstaub sogar im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

6. Kleben
Es gibt viele Situationen, in denen Klebstoffe zum Einsatz kommen. Zum Beispiel beim Reparieren von kaputt gegangenem Geschirr, beim Tapezieren oder beim Zusammenfügen von Spanplatten. Klebemittel haben aber nicht nur Vorteile, denn in Manchen sind organische Lösemittel enthalten. Und die sind längst nicht ungefährlich. Je nachdem, wie lange Sie mit dem jeweiligen Klebstoff arbeiten und wie hoch die Konzentration der organischen Lösemittel ist, können auch bei einfachen Klebearbeiten gesundheitliche Gefährdungen entstehen. Sie nehmen die Lösemitteldämpfe überwiegend über Ihre Atemwege auf, wodurch eine narkotische Wirkung hervorgerufen wird. Diese äußert sich zum Beispiel in leichter Benommenheit, Kopfschmerz oder sogar Gleichgewichtsstörungen. Und noch ein Grund, wieso Sie mit Klebemitteln äußert vorsichtig umgehen sollten und Ihre Atemwege schützen müssen – die Dämpfe der Lösungsmittel können unter Umständen sogar süchtig machen!

7. Schimmel
Der Schädling setzt Schimmelsporen und Pilzgifte frei, die Sie über Ihre Atemwege aufnehmen. Sie beschließen, diesen deshalb zu entfernen. Sie kaufen ein Reinigungsmittel und beginnen mit der Arbeit. Während der Verwendung des Mittels bemerken Sie zwar, dass der Geruch recht beißend ist, denken sich aber nichts weiter dabei. Doch diese Reiniger riechen nicht nur unangenehm, sondern sind oft gesundheitsschädlich, da sie ätzende Dämpfe freisetzen und somit Augen und Atemwege gefährden. Auf der einen Seite entstehen durch die Entfernung giftige Dämpfe, auf der anderen Pilzgifte die beim entstehen auftreten. Benutzen Sie daher stets eine Atemschutzmaske!

8. Renovierung
Beim Sanieren oder Renovieren eines Hauses stößt man ebenfalls oft auf Tätigkeiten, die gesundheitliche Folgen haben können. Beim Abreißen einer alten Mauer kann zum Beispiel Asbest zum Vorschein kommen, der vor vielen Jahren aufgrund seiner Hitzebeständigkeit oft verbaut wurde. Asbest kann sogar krebserregend sein! Auch beim Verputzen einer neu gemauerten Wand kann es gefährlich werden. Der Putz, den Sie auf die Wand auftragen kann stark kalkhaltig sein. Dies bemerken Sie schon beim Öffnen der Säcke. Wenn Sie den Inhalt in einen anderen Behälter umschütten, bildet sich eine große Kalkstaubwolke. Dieser Staub geht sofort über Ihre Atemwege in die Lunge über.

Weitere Informationen zu Atemmasken

Welche gesundheitlichen Gefährdungen können auftreten, wenn man seine Atemwege nicht schützt?

Je nachdem, welchem Stoff oder Organismus man sich in welcher Konzentration aussetzt, können Folgende Erkrankungen auftreten:
– Verstopfte Nase, Schnupfen
– Entzündung der Augen
– Husten, Atembeschwerden bis hin zu Asthma
– Neurodermitis (Hauterkrankungen) oder Hautekzeme
– Schlafstörungen, Antriebsschwäche sowie allgemeiner Leistungsabfall
– Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen und Migräne
– Lungenentzündungen oder Lungenembolie
– Uvm.

Wie kann man sich ausreichend schützen?

Um sich vor oben genannten und auch anderen Erkrankungen zu schützen, gibt es verschiedene Atemschutzmasken. Es gibt Modelle für jede mögliche Belastung. Dabei wird zwischen zwei Arten unterschieden.

1. Pressluftatmersysteme
Dies sind umluftunabhängige Atemschutzmasken, bei deren Verwendung man keine Umgebungsluft einatmet. Hierzu trägt man einen Behälter mit sich, in dem sich Gas befindet, das sich zum Einatmen eignet. Allseits bekannte Beispiele hierfür sind die Atemschutzgeräte der Feuerwehr oder die eines Tauchers/einer Taucherin.
2. Atemschutzfilter
Hier spricht man von umluftabhängigen Masken, bei denen ein oder mehrere Filter eingesetzt sind. Diese Filter sind für die Umwandlung der in der Luft vorhandenen Gefahrstoffe zuständig. Verwendung finden diese Atemschutzgeräte zum Beispiel bei Lackierarbeiten.

Des Weiteren unterscheiden sich Atemschutzmasken aber auch noch zwischen Halb- und Vollmasken. Eine Halbmaske besteht meist aus Gummi oder Silikon und umschließt lediglich Mund und Nase. Sie kann für Tätigkeiten verwendet werden, bei denen keine Gefährdung der Augen vorliegt. Die Vollmaske besteht ebenso meist aus Gummi oder Silikon und umschließt zusätzlich auch noch die Augenpartie. Eine solche sollte verwendet werden, wenn auch die Augen belastet werden. Sind Sie sich unschlüssig, ob eine Reizung der Augen entstehen kann, sollten Sie vorsichtshalber immer zu einer Vollmaske greifen.

Für jedermann gibt es die richtige Atemschutzmaske. Je nach Modell unterscheiden sich Aussehen, Aufbau, Tragekomfort und Filtersystem. Sie sollten sich vor jeglicher gesundheitlichen Gefährdung schützen und die passende Maske für die jeweilige Tätigkeit tragen. Informieren Sie sich jetzt, ob für Ihre handwerklichen Tätigkeiten nicht auch ein Atemschutz notwendig ist!