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Atemschutzmaske – Für deine Gesundheit

Atemschutzmaske

Atemschutzmasken sind ein bewährtes Hilfsmittel zum Schutz vor Staub, Gasen oder sonstige Atemgifte. Sie werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt und dienen zum Schutz im militärischen und Zivilschutzbereich. Sie soll den Träger schützen. Atemschutzmasken gibt es in verschiedenen Ausführungen wie Vollmasken, Halb- und Viertelmasken. Diese Masken sind mit Atemschutzfilter ausgestattet und werden zum Beispiel bei der Feuerwehr oder beim Technischen Hilfswerk benutzt. Sollten bei Bränden oder sonstigen Unfällen Rauchgase bzw. giftige Gase sich entwickeln. Werden diese Masken eingesetzt. Eine weitere Gefahr stellt zum Beispiel das Reinigen von Tanks, wobei chemische Stoffe, Stäube oder Mikroorganismen entstehen, dar. Die Atemschutzmaske kann aus verschiedenen Materialien wie Silikon oder Gummi gefertigt sein. In früheren Jahren waren die Masken aus Leder oder Stoff hiergestellt, die mit einem Gummiüberzug versehen waren.

Atemschutzmaske – Welche Arten gibt es?

Bei der Vollmaske ist der Maskenkörper aus Silikon oder Gummi hergestellt. Diese passt über das ganze Gesicht und ist mit zwei Sichtscheiben und einer Innenmaske ausgestattet. Ist keine Innenmaske vorhanden, werden Luftkanäle angebracht um die Sichtscheiben nicht beschlagen zu lassen. Die Vollmaske beinhaltet auch Trageriemen, eine Bebänderung, ein Ausatemventil, eine Innenmaske oder Luftkanälen, eine Sprechmembrane und einen Atemfilter bzw. einen Atemregler. Einige Masken sind auch mit Trageriemen ausgestattet, um sie um den Hals zu hängen bzw. aufhängen zu können. Einen Unterschied gibt es auch mit starren und halbstarren Masen.

Die Halbmaske dient dem Schutz an Mund und Nase. Eine Aussparung der Maske ist für die Augen vorgesehen. Die Augenpartie ist hier nicht geschützt und können durch Reizungen oder Augenschädigungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Maske wird hauptsächlich als Staubschutzmaske verwendet. Bei Silobegehungen oder auch im Bergbau werden diese angewandt.

Bei der partikelfiltrierenden Halbmaske, also einer Halbmaske mit Atemschutzfilter, handelt es sich um eine Maske die Sie schützt, wenn es um das Einatmen von öligen oder wässrigen Partikeln geht. Für eine Einatmung von Dämpfen oder Gasen zu unterbinden ist diese Halbmaske nicht empfehlenswert. Meistens hat die Halbmaske einen Aktivkohlfilter.

Bei der Viertelmaske ist es möglich durch die Form der Maske und der Dichtzone, die es ermöglicht, jede Gesichtsform zu bedecken. Sie ist mit einem Atemschutzfilter ausgestattet.

Sämtliche Masken sind durch die Prüfzertifzierung geschützt und erhöhen so den Schutz gegen die Einatmung schädlicher Stäube und Nebel aus Flüssigkeit im Anwendungsbereich. Mit der elektrostatischen Wirkung des Filtermaterials können Stäube und Flüssigkeiten abgeblockt und durch das Atemventil eine erhebliche Steigerung des Atemwiderstandes vorgenommen werden. Eine einmalige Nutzung der Masken für einen Arbeitstag mit acht Stunden ist bei Atemschutzmasken grundsätzlich vorgesehen.

Atemschutzmasken
unterliegen europäischen Normen (EN 149) und werden in 3 Klassifikationen vorgenommen. Zum einen gilt die Beurteilung der Gesamtleckage, also hier geht es um Undichtigkeitsstellen am Gesicht, oder der Leckage des Ausatemventils, wie auch dem Filterdurchlass.

Wie funktionieren Atemschutzgeräteträger ?

Bei der Verwendung von Atemreglern, dies ist eine atemgesteuerte Dosiereinrichtung, wird ein Unterdruck in der Atemschutzmaske erzeugt. Es wird über den Atemregler vom Druckminderer Luft nachgeführt. Hier handelt es sich um einen Mitteldruck, der ca. 4,5 – 8,0 bar beträgt. Bei der Atemschutzmaske des Geräteträgers wird die Atemluft über das Einatemventil in die Maske und an der Sichtscheibe vorbei in die Innenmaske geführt. Dies geschieht über ein Steuerventil und wird dort veratmet. Das Einatemventil schließt dann beim Ausatmen und die ausgeatmete Luft strömt ins Freie. Da ein Überdruck von 3,9 mbar in der Maske besteht, können bei etwaigen Undichtigkeiten Atemgifte nicht eindringen. Der Einatemwiderstand macht sich negativ bemerkbar, wenn Atemschutzfilter gebraucht werden. Der Atemschutzgeräteträger muss diesen Widerstand mit der Atmung überbrücken. Eine Bewusstlosigkeit des Trägers ist vorprogrammiert, wenn der Atemschutzgeräteträger zu flach ein- und ausatmet. Es sammelt sich ein erhöhter Kohlendioxidanteil und nach einer Weile entsteht so die Bewusstlosigkeit. Man nennt dies auch Airtrapping.

Atemschutzmasken – Das System der Masken kurz erklärt



Filterklassenerklärung:
FFP 1 – Beton, Putz, Mauerwerk mit hohem Quarzanteil, Feinstäube
FFP 2 – Schleifen, Holzstaub, feine Partikel – Holzverarbeitung
FFP 2 – Schneiden, Edelholz, feine Partikel
FFP 2 – Beton, Putz, Mauerwerk
FFP 2 – Edelstahl Metallstäube
FFP 2 – Bauvorbereitungen – Streichen von wasserlöslichen Farben
FFP 2 – Lackieren oder Spritzen von wasserlöslichen Farben
FFP 2 – Abbrucharbeiten allgemein, Fundamente
FFP 2 – Asbestsanierung
FFP 2 – Dachisolierungsstaub und Fasern
FFP 2 – Dachdecken, Fliesen legen, Ziegel- und Fliesenstaub
FFP 3 – Schneiden, Hartholz und Weichholz, feine Partikel
FFP 3 – wasserlösliche Holzanstriche mit Kupfer, Chrom oder Arsen
FFP 3 – Farbnebel, Farbe abschleifen, abbürsten, abschlagen
FFP 3 – Schleifen, Rostentfernung, Roststaub, Metallstaub
FFP 3 – Metallstäube, Eisen, Stahl
FFP 3 – Klebstoffe, abkratzen oder abschleifen
FFP 3 – Zementspritzen, Betonstaub

Es gibt Normaldruckmasken und Überdruckmasken. Bei der Normaldruckmaske wird der Innendruck mit dem Außen- oder Umgebungsdruck gleich gesetzt. Man kann den inneren Druck durch den Atemregler einstellen und kontrollieren. Dieser Regler ist normalerweise gekennzeichnet in den Farben blau oder schwarz. Der einzige Nachteil bei dieser Normaldruckmaske ist, dass durch einen kurzzeitigen leichten Unterdruck in der Maske Schadstoffe eingeatmet werden können, bis der Atemregler den Druck ausgleicht.

Bei der Überdruckmaske liegt der Druck etwa bei 4 mbar und hierfür sorgt der Atemregler. Für den Atemschutzgeräteträger ist diese Überdruckmaske von Vorteil, da er leichter einatmen kann. Bei Bränden zum Beispiel, bei denen Feuerwehrleute diese Masken tragen, können bei einer Undichtigkeit keine Brandgase oder sonstige schädliche Schadstoffe in die Maske eindringen. Sollte eine Undichtigkeit der Maske vorliegen, kann dies zu einem erhöhten Luftverbrauch führen und dadurch die Einsatzzeit verkürzen. Dies kann dann zu gefährlichen Zwischenfällen führen.

Hier gibt es Vorschriften zum Atemschutzeinsatz wie z.B. bei Feuerwehren die FWDV 7, die eine regelmäßige Überprüfung für den Luftvorrat fordert.

Für Brillenträger gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit Atemschutzmasken zurechtzukommen. Aber auch hierfür gibt es Lösungen. Mit einer speziellen Gasmaskenbrille, sie ist jedoch bei einem Feuerwehreinsatz nicht geeignet und auch nicht zulässig. Die Gasmaskenbrille hat zum Beispiel als Bügel Gummibänder, die jedoch auch die Dichtlinie der Atemschutzmaske beeinträchtigen. Neue Konstruktionen werden mit einem Drahtgestell an der Maske festgemacht oder die Scheiben der Maske gegen optische Scheiben ausgetauscht.

Atemschutzmasken – In jeder Beziehung für alle Fälle einsetzbar!

Gerade beim Atemschutz hängt es von der Sicherheit des Materials, der Ausführung und der Handhabung ab. Ebenso ist aber auch eine Wartung, absolut gute Pflege und ein Training mit den Masken wichtig. Die Atemschutzmasken sind eine Sicherheit für den Träger und bieten möglichst hochwertigen und qualitativen Komfort.

 

Die beste Atemschutzmaske gegen Staub

 
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Die 3M Atemschutzmaske ist mit hervorragender Filtertechnologie und Siegelpunkten auf der Maskenoberseite hergestellt. Die Nasenregion sowie die innovative Kinnlasche und der integrierte Nasenbügel hat eine Polsterung und eine Bebänderung, die sehr elastisch ist.
Die 3 M Ausführung sorgt für einen Atemwiderstand der kaum spürbar ist. Bei dieser Atemschutzmaske entweichen die Atemwärme und die Atemfeuchtigkeit. Die Markenoberseite minimiert durch die Siegelpunkte den Luftfluss beim Ausatmen und passt sich hervorragend der Gesichtsform an. Sie können die Maske hervorragend auf ihrem Gesicht variieren.
Mit der 3 M Atemschutzmaske 9332 mit Ausatemventil wird das Beschlagen der Brille reduziert, man hat eine geringere Belastung beim Ausatmen, sie hat eine ideale Passform und vor allen Dingen passt sich die Maske den Mundbewegungen an.
Hier hat man einen sehr hohen und qualitativ perfekten Tragekomfort. Details:
Gewicht: 200 gr.
Marke: 3 M
Filterklasse: FFP3
Prüfung: EN 149:2001

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